Diego Armando Maradona hat mal wieder für Wirbel als Nationaltrainer Argentiniens gesorgt. Bei der Nominierung zum Länderspiel gegen Jamaika berief er zuerst vier Spieler von Estudiantes de La Plata in den Kader, musste diese jedoch kurz darauf wieder von seiner Liste streichen, denn Estudiantes spielt einen Tag später im Copa Libertadores.
Dafür nominierte er dann unter anderem Juan Pablo Pereyra nach, offenbar ohne zu wissen, dass dieser erst kurz zuvor an der Nase operiert wurde und noch nicht wieder spielen darf
Irgendwie ist die ganze Posse ja lustig, nur verstehe ich nicht, wie man einen Mann wie Maradona als Nationaltrainer einsetzen kann. Heldenverehrung hin oder her, aber er hat einfach nicht die Fähigkeiten und die Fachkompetenz, die ein guter Trainer heutzutage haben muss. Vom Charakter ganz zu schweigen.
Verglichen mit Deutschland wäre das in etwa, als würde Lothar Matthäus Bundestrainer und Olaf Thon Team-Manager werden. Ich weiß nicht, wieso es sich Länder wie Argentinien oder Brasilien (Ronaldo, Romario) immer wieder selber schwer machen. Argentinien ist für mich unter dem Trainer Maradona bei der WM 2010 auf jeden Fall keine ernsthafte Gefahr.

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1 Antwort bis jetzt ↓
1 Kalle // Feb 6, 2010 at 09:38
Maradona und Loddar sind aber auch die besten Beispiele. Beckenbauer war auch Spiele und ein toller Trainer. Ist wohl eher eine Frage des Typs und der I…..genz.
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